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Nachbetrachtung zum "Gedenken" am 3. April 2012 | Geschrieben am 07.04.2012 unter "Aktuelles" | Wie an der Überschrift deutlich zu erkennen ist, sind wir uns wohl einig, dass der Termin an der Gedenkstele, alles andere als eine Gedenkveranstaltung war. Allein das vorhandene Polizeiaufgebot, die zahlreichen Kameras von Presse und Fernsehen vor Ort und die unzähligen Gutmenschen, die extra mobilisiert wurden, zeigen auf, dass es keinesfalls um ein Gedenken an die 8.800 Nordhäuser gehen sollte! So wurden zahlreiche Störer von Auswärts mit Kleinbussen zur Gedenkveranstaltung herangekarrt. In der Rautenstrasse fielen besonders die Kleinbusse mit Kennzeichen aus Weimar auf, deren Insassen dem Kreisvorsitzenden der LINKEN sehr gut bekannt waren. Von vornherein scheint geplant gewesen zu sein, durch gezielte Provokationen und linke Störungsversuche, die Veranstaltung zu einer Farce verkommen zu lassen. Wenn mit bunten Regenschirmen versucht wird, aufrechte Veranstaltungsteilnehmer zu attackieren, dann sind das weitaus mehr als einfache Störungsversuche. Mittendrin, der Kreisvorsitzende der Nordhäuser LINKEN, Alexander Scharff.
Störungsversuche, die beim Veranstalter und Polizeiverantwortlichen scheinbar keine Veranlassung zum Handeln ausgelöst haben. Aber allein die absurden "Auflagen", mit denen man versuchte, die Veranstaltung für sich zu vereinnahmen, machen deutlich wer letztlich dafür verantwortlich ist, dass sich die Nordhäuser Stadtoberen über unsere Landesgrenzen hinaus lächerlich gemacht haben.
Wo waren in den letzten Jahren die zahlreichen Bürger?! 2011 fiel das Gedenken auf einen Sonntag. Ein Tag, an dem man denken sollte, dass weitaus mehr Bürger den Weg zur Gedenkstele finden. Ein Tag mit schönstem Sonnenschein. Aber nein, konnte es vor einem Jahr noch nicht gelingen, über 200 Bürger zu mobilisieren, war es dieses Jahr anders. Zu groß schien dieses Jahr die Versuchung, durch gezielte Provokationen, Mitglieder der NPD und parteiungebundene Kameraden aus der "Reserve" zu locken. Mein besonderer Dank, gilt hier allen anwesenden Kameraden, die sich trotz verbaler und körperlicher Provokationen und Attacken nicht haben aus der Ruhe bringen lassen und versucht haben, den Charakter einer Gedenkveranstaltung zu wahren.
Ich kann mir gut die tobenden und vor Wut schäumenden Stadtoberen und Parteisoldaten vorstellen - die Bilder die man erhalten hat sind leider alles andere als befriedigend. Knapp 30 Nationalisten, die ruhig und besonnen versuchen, den Nordhäuser Toten zu gedenken. Ein NPD- Funktionär, der mit Krücke und steifem Bein versucht, Anzeige gegen unsere Oberbürgermeisterin zu erstatten, da er der Meinung ist, dass sie sich rechtswidrig und unwürdig verhält. Scheinbar überforderte Polizeibeamte, die sich zu fünft an einem humpelnden Mann zu schaffen machen und vollkommen grundlos, überzogen und unangemessen handeln.
Daraus nun im Nachgang einen tätlichen Angriff auf die OB und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu konstruieren, wäre eher den Gebrüdern Grimm zuzutrauen. Um dem Ganzen dann aber noch das "i-Tüpfelchen" aufzusetzen, wird dann noch die Mär vom "schwarzen Mann" in die Welt gesetzt, der es auf das Auto unserer Oberbürgermeisterin abgesehen hat!
Wenn nun Medien, aufgrund einer falschen Behauptung des Nordhäuser Polizeisprechers, die Lüge verbreiten, der NPD-Stadtrat Roy Elbert "stürmte auf Frau Rinke zu", dann ist das eventuell noch nachvollziehbar, da Pressemitteilungen einfach unkommentiert übernommen werden. Wenn man sich aber die bisher veröffentlichten Aufnahmen ansieht, oder gar anwesend war, wie bspw. M. Mitteldorf (Die LINKE) oder Vertreter von MOBIT, und dann weiterhin diese Lüge verbreitet, dann ist das schon mehr als dreist. Es ist schlichtweg strafwürdig!!!
Einen Tag zuvor fand eine Podiumsdiskussion statt. Hier versuchte man angeblich Lösungen zu finden, die Veranstaltung in einem würdigen Rahmen abzuhalten. In Wahrheit war es der Umgang mit national denkenden Menschen, die man von solchen Veranstaltungen gern ausschließen würde, welcher thematisiert wurde. Statt sich mit UNS im Vorfeld auszutauschen oder auseinanderzusetzen, inwieweit es möglich ist, das Gedenken würdig zu gestalten, wurde von Beginn an auf Eskalation gesetzt. Wir wurden "demokratisch" von der Veranstaltung ausgeschlossen. Ein massives Polizeiaufgebot "schützte" allein diese Diskussionsrunde in der FH, um bereits dort jedem zu signalisieren: Die "Rechten" wären gefährlich!".
Diese Suggestion funktioniert aber lange nicht mehr. Zahlreiche Zuschriften und Telefonate mit Solidaritätsbekundungen sprechen eine deutliche Sprache.
Was sich unsere Stadtväter in den nächsten Tagen einfallen lassen werden, um die Diskussionen am Kochen zu halten bleibt abzuwarten. Einen Gefallen hat sich unsere OB damit aber keinesfalls erwiesen. War sie offensichtlich bestrebt, sich auf ihre letzten Amtstage noch ein Denkmal zu setzen, ging die Rochade schlussendlich nach hinten los. Dass ich, der NPD-Stadtrat, derzeit auf Gehhilfen angewiesen bin, sorgte sicher für einige Verwirrung und Bedenken, als es am 3.April offenbar wurde. Aber zu spät - die LAWINE war bereits losgetreten und ein ZURÜCK gab es nicht mehr.
Roy Elbert, Kreisvorsitzender und NPD-Stadtrat | | Quelle: http://www.npd-nordhausen.de
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Verweise

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FAKTUM Nordhausen

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